Schuldenvermeidung bei der Kreditaufnahme

Jan 19th, 2008 | By Martina | Category: Kredite

Da die Kreditaufnahme in Deutschland schon längst nichts neues mehr ist und die finanzielle Situation der meisten Menschen nicht gerade berauschend ist, tritt auch eine Überschuldung immer häufiger auf. Um Schulden zu vermeiden, muss der Kreditnehmer dringend darauf achten, dass nur so viel Geld ausgegeben wird, wie viel man auch tatsächlich hat. Das fällt allerdings spätestens dann schwer, wenn eine Person mehrere Ratenkredite bei einem Händler abgeschlossen hat. Dadurch kann man sehr schnell den Überblick verlieren. Jeder Kreditnehmer sollte sich vor dem Abschluss eines Kredits eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung erstellen oder von der Bank anfertigen lassen. Erst dadurch kann ersichtlich werden, wie viel Geld monatlich für die Ratenrückzahlung aufgebracht werden kann. Das Problem dieser Händler- Finanzierungen ist meistens, dass sie sehr hohe Zinsen aufweisen. Oftmals verlangen die Verkäufer knapp 12% p.a. . Auch Bearbeitungsgebühren und die Kosten für Kreditversicherungen schlucken sehr viel Geld. Aus diesem Grund wird empfohlen eine monatliche Kreditbelastung von vierzig Prozent, des frei verfügbaren Einkommens, nicht zu überschreiten. Den Grund dafür wollen viele Menschen nicht zunächst nicht wahrhaben. Eine Arbeitslosigkeit, eine lange Krankheit oder im schlimmsten Fall sogar ein Todesfall können das Hochhalten Lebenshaltungskosten und die Rückzahlungen des Kredits unnötig erschweren. Wenn es dafür schon zu spät ist, müssen erneut Kredite aufgenommen werden, mit denen einige Zeit überbrückt werden kann. In so einem Fall sollten die kleinen Ratenkredite umgeschuldet und zusammengelegt werden. Dadurch erhält der Kunde die Übersicht zurück und muss meist monatlich auch weniger zahlen.

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